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1. Mai 2026

Das Kramerbergler Marterl wurde erstmals im Jahr 2011 im Zuge des Erstkommunionsunterrichts von den Liebauer Erstkommunionskindern gemeinsam mit Gerti und Rudi Pilz errichtet und aufgestellt. Nach mittlerweile 15 Jahren war das Marterl jedoch in die Jahre gekommen. Daher wurden in Absprache mit dem Grundstücksbesitzer, der Familie Schwarzl, sowie mit der Marktgemeinde Minihof-Liebau hinsichtlich der Bauvorschriften weitere Schritte abgestimmt.

 

Da alle Rückmeldungen positiv ausfielen, plante und gestaltete Rudi Pilz das neue „Marterlplatzerl“ mit Sitzgelegenheit, Wasserbrunnen, Pflasterung, Tisch, Hockern sowie religiös-christlichen Darstellungen. Die Schnitzarbeiten und der Aufbau erfolgten im Jahr 2025 gemeinsam mit Niki Pilz, Stefan Pilz, Gerti Pilz, Josef Maitz, Martin Poglitsch, Philipp Karl Rogan, Christian Wolf, Wolfgang Bauer, Christian Maitz und Klaus Peter Fartek. Zusätzlich wurde ein Wasserbrunnen geschnitzt und vor Ort aufgestellt.

 

Finanziert wurde das "Marterlplatzerl" durch den Verschönerungsverein Minihof-Liebau unter Obfrau Heidi "Schitzn" Kostal, die Marktgemeinde Minihof-Liebau, die PORR AG, das Land Burgenland für den Wasserbrunnen - unterstützt durch Fürsprecher Landtagsabgeordneten Fabio Halb - sowie durch den Liebauer Hoamatverein der Familie Rudi Pilz jun.

 

Am 1. Mai 2026 erfolgte auf Wunsch des Initiators eine feierliche Segnung des Marterlplatzerls durch beide Konfessionen, römisch-katholisch und evangelisch.

 

Text: Rudi Pilz jun.